glaubend gemeinsam unterwegs:Wallfahrt des pastoralen Raums Simmern nach Rom und Assisi


Mit 44 Pilgerinnen und Pilgern aus unserem gesamten pastoralen Raum und darüber hinaus ging es am 22. September auf die Reise nach Rom. Ein erstes Highlight war am Mittwochvormittag die Audienz bei Papst Leo XIV. Mit mehreren 10000en Gläubigen aus der ganzen Welt erwarteten die Hunsrücker den Heiligen Vater, der zunächst im Papamobil durch die Gänge des Platzes fuhr und dann nach einer kurzen Ansprache den apostolischen Segen in zahlreichen Sprachen spendete.
In den folgenden Tagen erkundeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Höhepunkte der Ewigen Stadt. Neben den 4 päpstlichen Basiliken Petersdom, Santa Maria Maggiore, Lateranbasilika und St. Paul vor den Mauern standen die vatikanischen Gärten und Museen, das Pantheon, die spanische Treppe, der Trevi-Brunnen und viele weitere Kirchen und Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Für ein Gebet am Grab der Päpste Franziskus oder Bendedikt XVI war selbstverständlich Zeit. Wer die Anstrengung nicht scheute, wurde beim Aufstieg auf die Kuppel des Petersdoms mit einem atemberaubenden Blick über Rom belohnt. Die Tage begannen meist mit einem gemeinsamen Morgenlob, also Raum für gemeinsames Gebet und Gesang. In der Kirche Santa Maria dell‘ Anima, der Kirche der deutschen Gemeinde in Rom konnte die Gruppe einen berührenden Gottesdienst feiern. Italienisches Flair im malerischen Viertel Trastevere jenseits des Tibers, gemütliche Plätze und das lebendige Leben der Stadt gehörten ebenfalls dazu.
Nach 5 abwechslungsreichen Tagen in der pulsierenden Metropole Rom ging es im Bus weiter nach Assisi. Dort stand alles im Zeichen des 800. Todestages des heiligen Franziskus von Assisi, dessen Gedenkjahr am 4. Oktober seinen Höhepunkt erreicht. Trotz der vielen Besucherinnen und Besucher herrschte in Assisi eine deutlich ruhigere und entspanntere Atmosphäre. Auf den Spuren des heiligen Franziskus und der heiligen Klara besuchte die Gruppe die Kirchen San Damiano, San Francesco und Santa Chiara, sowie viele geschichtsträchtige Orte aus dem Leben der beiden. Die Pilgerinnen und Pilger genossen die etwas ruhigeren letzten Tage in Assisi. In einer Kapelle direkt neben der Basilika San Francesco durften sie die Heilige Messe feiern. Daneben blieb Zeit, durch die verwinkelten Gassen der alten Stadt zu schlendern, regionale Spezialitäten zu genießen oder das ein oder andere Souvenir mit nach Hause zu nehmen.
Am Morgen des 29. September führte der letzte Programmpunkt zur Basilika Santa Maria degli Angeli mit der Sterbekapelle des heiligen Franziskus. Anschließend trat die Pilgergruppe die Heimreise an: über Rom und Frankfurt zurück in den Hunsrück. Im Gepäck waren viele Eindrücke, bereichernde Begegnungen und unvergessliche Momente einer besonderen Wallfahrt.
