Eveshausen:Kirche St. Vitus Eveshausen
Geschichte

Im Testament des Ritters Heinrich von Waldeck auf der gleichnamigen Burg wird die Kapelle in Eveshausen bedacht und damit zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Sie gehörte ebenso wie die Kapelle in Dommershausen lange Zeit zur Pfarrei Lütz.
1804 wurde Eveshausen dann als Filiale der Pfarrei Dommershausen zugeordnet. Im 19. Jahrhundert wurden verschiedene Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt (1834 Innenrestaurierung, 1852 sieben neue Fenster, 1861 Restaurierung, 1903 Kreuzweg usw.)
Der Friedhof, der rund um die Kapelle angelegt ist, gehörte bis 1976 der Kirchengemeinde, seitdem der Zivilgemeinde.
Auch die beiden Eveshausener Glocken, eine aus der ganz alten Kapelle, eine aus dem 18. Jahrhundert, wurden wie die Dommershausener Glocken in den beiden Weltkriegen konfisziert und durch 2 Stahlglocken am Ende des zweiten Weltkrieges ersetzt.
Der heilige Vitus, Schutzpatron der Eveshausener Kirche, starb im 4. Jahrhundert unter Kaiser Diokletian als Märtyrer, weil er dem christlichen Glauben nicht abschwören wollte, und wird zu den vierzehn Nothelfern gezählt.
