Mörz:Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt Mörz
Geschichte

In einer Urkunde von 1318 von Graf Simon II von Sponhein (+ 1336/37) und seiner Frau Elisabeth von Valkenburg (+ 1335) wird berichtet, dass es in dieser Zeit in Mörz eine Kirche gab mit der die hl. Maria als Schutzpatronin. Eine eigenständige Pfarrei war Mörz nie, gehörte aber 1569 als Filiale zur Pfarrei Buch. Die Kapelle besaß einen Altar und einen Kelch.
Die jetzige Wallfahrtskirche wurde 1734 gebaut und am 28. April 1747 vom Trierer Weihbischof Lothar Friedrich von Nahlbach konsekriert .
Das Gnadenbild (Pietà) über dem Altar der Seitenkapelle entstand im ausgehenden 15./beginnenden 16. Jahrhundert.
Der dreiflügelige Hochaltar wurde 1742 errichtet.
1783/84 mussten beträchtliche Reparaturen durchgeführt werden. Die Fenster wurden verkleinert und das schwere steinerne Gewölbe des Kirchenschiffes wurde abgerissen durch ein leichteres Gewölbe ersetzt.
Um 1925 bis ca. 1932 wurde Kirche erneut renoviert, die Altarbilder und die Kreuzwegbilder wurden von dem Maler Carl Leszcinski aus Oppeln erneuert sowie die Kirche innen neu ausgemalt.
Im Glockenturm hängen zwei Glocken. Die ältere ist aus dem Jahre 1776, die jüngere aus dem Jahr 1986.
Am 11. Januar 2014 weihte Pfarrer Benno Wiederstein die erste Pfeifenorgel (339 Pfeifen) in der Kapelle.
Wallfahrten aus Buch und den Nachbardörfern, z.B. Sabershausen, Mörsdorf und Zilshausen/Lahr finden seit Jahrhunderten regelmäßig statt. Aber auch mit ihren ganz persönlichen Anliegen kommen viele Menschen bis heute zur Gottesmutter nach Mörz.
Das Patronatsfest Maria Himmelfahrt (die Mörzer Kirmes) wird jährlich am Sonntag nach dem Feiertag am 15. August mit einem Festhochamt gefeiert.
